2018, Sardinien mit dem WoMo

Sardinien in drei Wochen mit dem Camper

Tja es war so schön, dass wir erst jetzt, Wochen nach Ende des Urlaubs zum schreiben kommen.

Sardinien ist traumhaft schön!

Mai ist eine tolle Reisezeit weil alles noch grün ist und nicht zu warm für Aktivitäten. An den sonnigen Tagen kann man auch schon im Meer baden.

Die Natur ist wunderschön, grün und abwechslungsreich. Die Menschen sind ausnahmslos freundlich und das Essen ist top! Außerhalb der Küstenstraßen begegnet man Ziegen, Schafen und Kühe die frei weiden dürfen.

Ab schönsten fanden wir die Stadt Alghero. Hier würden wir auch sofort nochmals ein Wochenende verbringen mit mehr Zeit.

Der Westen hat uns besser gefallen als der Osten …man kann es gar nicht so genau ausmachen, ich denke es lag daran, dass es ein bissi mehr ursprünglich erscheint.

Die Berge in der Mitte der Insel sind Wahnsinn …leider auch die Autostrecken darüber. Wer die Reisekrankheit hat, hat hier nicht so viel Spaß.

Zu unsere Reisezeit gibt es keine Stellplatzprobleme, aber wir können uns gut vorstellen, dass sich das zur Hauptsaison ändert und wollen das lieber nicht miterleben.

Auch jetzt ist zu beobachten, dass so ab 17 Uhr die Wechsel stattfinden und die Camper vermehrt von den Tagesausflügen zurückkommen und Plätze suchen. Wenn man also die Wahl haben möchte sollte man früher ankommen.
Im Schnitt kostet ein Campingplatz pro Nacht 25-30 €. (Nicht immer ist hier die Dusche bzw. das Versorgen inkl.)
Stellplätze kosten nur minimal weniger… wir standen aber auch schon ganz umsonst auf einem Parkplatz direkt am Strand… geht also alles. Unser Vorhaben primär Stellplätze anzufahren, hat sich relativ schnell als unpraktisch erwiesen…ohne Nachwuchs ist das sicherlich top aber mit, sind Dinge wie Spielplatz und andere Kinder einfach ein Totschlagkriterium.

Die Sanitäranlagen waren alle wirklich ok und keine war dabei die eklig war. Da habe ich schon schlimmere Toiletten in manchen Restaurants in DE besucht.

Das Wetter war bis auf einen Tag gut, maximal hatten wir 27 C und minimal waren es 18 C. Wir hatten nur zwei Tage mit richtig viel Regen.

Offtopic Facts:

  • Der heutige modebewusste Camper (im VW Bus!) trägt Naketamo!
  • 99,9% der Camper sind Deutsche der Rest verteilt sich gleichermaßen auf Österreich und Schweiz
  • Der heutige Camper fährt E-Bike!
  • Man hat keine Luftmatratze mehr mit sondern ein SUP auf dem Dach!
  • Der Hund kostet mehr als ein Kleinkind
  • Entweder ist Kind oder Hund dabei…aber beides hat gleiche Priorität…jedenfalls für den Hundebesitzer;)
  • Mülltrennung wird sehr sehr ernst genommen, auf unserem letzten Platz gab es nur eine Müllstation und diese wurde von einem Müllpolizisten überwacht der neben dir steht und immer „buono buono Singiorina“ sagt wenn du deine Bananschale ins richtige Töpchen geworfen hast :) das ist mal schräg

Echt super und ein must have mit auf Camper Reisen:

Wäscheleine, Duschrucksack (gibt fast nie genug Haken oder Ablagefläche), Spüleimer, Gaskocher Toasthalter, Kaffeefilter von Gefu mit Metallsieb, Hängematte.

!!Im nächsten Urlaub brauchen wir ein SUP!!

Ich sage: sofort wieder einen Camper Urlaub. Genau die richtige  Menge an Faulenzen und an Aktivität, die Zeit ist sofort vergessen und ich konnte total entspannen und abschalten.  Auch wenn sich gezeigt hat, dass unser gemietete Gefährt zwar sehr entspanntes Reisen bietet, war es einfach zu groß und unflexibel…ein Sprinter Bus tut es vollkommen, nur ein Klo an Bord wäre mir wichtig.

Ich finde das Leben auf dem Campingplatz wiedererwartend mit den vielen Kochgerüchen am Abend, dem Smalltalk am Spielplatz und dem „Kino“ beim Nachbarn beobachten überraschenderweise super und so ganz ohne wäre es mir mit Kind im Schlepptau zu langweilig. Die sozialen Kontakte sind schon auch wichtig für die gute Laune beim Nachwuchs.

Christoph sagt:  eher nicht noch mal . Update: Stimmt nicht. Schon nochmal, aber weniger Campingplatz und und dafür mehr Agriturismo, was aber mit Kind schwieriger ist. 

Wir haben übernachtet: 

Tag 1: Schweiz in Monte Ceneri: Stellplatz Camper Area Tamaro.

Tag 2-3: Italien: Camping Platz „Mare e Sole“ direkt oberhalb von Livorno.

Tag 4-5: auf der Fähre der Grimaldi Linie

Tag 5-7:  Campingplatz Baia Saraceno

Tag 7: Campingplatz in Vignola Mare dem „Baia Blu la Tortuga“

Tag 8: Campingplatz Mariposa oberhalb von Alghero

Tag 9: frei am Strand in Capo Mannu am Spaggia Mesa Longa

Tag 10: Agriturismo S’Ozz astru

Tag 11-13: Campingplatz Ultima Spiaggia (das war mein Favorit unter den Plätzen)

Tag 13- 14: Campingplatz Coccorrocci

Tag 14- 15: Agriturismo Cordula Fulili

Tag 15- 19: Campingplatz Cala Ginepro

  1. Maze

    Gefällt – schöne Fotos.
    So ein GMC Campingbus (mit Klo und SUP) wär doch was? Musste halt 5x tanken bis Du am Meer bist.

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